Kappadokien in vorgeschichtlicher Zeit
Die vorgeschichtliche Zeit läßt sich anhand der Funde aus dem Kösk-Tumulus bei Nigde, dam Asikli-Tumulus bei Aksaray und der Civelek-Höhle bei Nevsehir belegen.
1.Civelek Höhle
liegt ca. 4 km vom gleichnamigen Dorf entfernt im Kreis Gülsehir (Provinz Nevsehir) auf einem Hügel (Gürlek Tepe). In der Karsthöhle wurden Trinkgefäße, Tonkrüge, Gewichte, wie sie bei der Stoffspinnerei verwendet werden endeckt. Gerätschaften aus Stein und Knochen aus dem Chalokolithikum (5000-3000 v.Chr.) gefunden. Im Umkreis der Höhle konnten Obsidianspitzen und Feuersteinmesser geborgen werden. Die Höhle seht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Dr Asikli-Tumulus gilt als Verlängerung des Ihlara-Tales (Provinz Aksarey).
2.Asikli-Tumulus
Verlängerung des Ihlara-Tals (Provinz Aksaray). Ausgrabungen von Lehmbauten mit Wänden und Decken mit rosafarbener und gelber Sandkleie verputzt. Ca. 100 Tsd. Obsidainmesser und Pfeilspitzen wurden gefunden. Sorgfältig bearbeitete Steinbeile, Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus Knochen und Stein, schwach gebrannte Tonfigürchen. Die Toten wurden in Hockerstellung begraben. Der Schädel einer ca. 25 Jahre alten Frau wurde trepaniert. Diese Schädeloperation dürfte weltweit zu den ersten dieser Art zählen.
3.Kösk-Tumulus
liegt nahe der Grenze der Provinz Nigde. Ausgrabungen ergaben Funde von Gebrauchsgegenständen, Waffen aus Obsidian und Feuerstein. Wichtigster Fund war die Statuette einer neolithischen Muttergöttin (Fruchtbarkeitskult).
Die vorgeschichtliche Zeit läßt sich anhand der Funde aus dem Kösk-Tumulus bei Nigde, dam Asikli-Tumulus bei Aksaray und der Civelek-Höhle bei Nevsehir belegen.
1.Civelek Höhle
liegt ca. 4 km vom gleichnamigen Dorf entfernt im Kreis Gülsehir (Provinz Nevsehir) auf einem Hügel (Gürlek Tepe). In der Karsthöhle wurden Trinkgefäße, Tonkrüge, Gewichte, wie sie bei der Stoffspinnerei verwendet werden endeckt. Gerätschaften aus Stein und Knochen aus dem Chalokolithikum (5000-3000 v.Chr.) gefunden. Im Umkreis der Höhle konnten Obsidianspitzen und Feuersteinmesser geborgen werden. Die Höhle seht unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Dr Asikli-Tumulus gilt als Verlängerung des Ihlara-Tales (Provinz Aksarey).
2.Asikli-Tumulus
Verlängerung des Ihlara-Tals (Provinz Aksaray). Ausgrabungen von Lehmbauten mit Wänden und Decken mit rosafarbener und gelber Sandkleie verputzt. Ca. 100 Tsd. Obsidainmesser und Pfeilspitzen wurden gefunden. Sorgfältig bearbeitete Steinbeile, Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus Knochen und Stein, schwach gebrannte Tonfigürchen. Die Toten wurden in Hockerstellung begraben. Der Schädel einer ca. 25 Jahre alten Frau wurde trepaniert. Diese Schädeloperation dürfte weltweit zu den ersten dieser Art zählen.
3.Kösk-Tumulus
liegt nahe der Grenze der Provinz Nigde. Ausgrabungen ergaben Funde von Gebrauchsgegenständen, Waffen aus Obsidian und Feuerstein. Wichtigster Fund war die Statuette einer neolithischen Muttergöttin (Fruchtbarkeitskult).


