Die Täler rund um Göreme (und nicht nur im Göreme-Kirchental) nutzten die frühen Christen ein Leben in Frieden und Frömmigkeit zu führen. Die wichtigsten Kirchen an und abseits der Straßen von Göreme werden nachstehend kurz beschrieben:
1. Durmus Kirche (nach Besitzer des Weinbergs benannt)
- Basilikia aus dem sechsten, siebten Jh.
- grobe Säulen, Taubecken und Kanzel im Kirchenraum
- Grabstellen im Vorraum
- schöne Felsenreliefs
2. Yusuf Koc Kirche (nach dem Besitzer des Weinberges benannt)
- kreuzförmiger Grundriss, Gewölbe, vier (zerbrochenen Säulen),
zwei Apsiden.
3. El-Nazar Kirche (Schicksalskirche)
- liegt am Zemi Tal, das man etwa 800 m nach rechts abbiegend von dem Weg,
der zum Göreme-Freilichtmuseum führt
- Grundriss eines griechischen Kreuzes, drei Apsiden,
- Fresken aus dem 10. Jh. die Verkündigung, den Besuch des Erzengels
Gabriel bei Maria, die Geburt, die Anbetung der
Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten, Jesus im Tempel,
Maria bei Elisabeth, die Taufe, den von den Toten
auferstandenen Lazarus, die Verklärung, den Weg nach Jerusalem,
Jesus am Kreuz, Jesu Weg ins Reich der Toten und die Himmelfahrt Jesu
sowie in Medaillons Heilige dar.
4. Die Sakli Kirche (Versteckte Kirche)
- rechteckiger Grundriss, drei Apsiden, zweite Hälfte des 11. Jh.
- Hauptraum zweigeteilt durch 2 Säulen und 3 Bögen
- Kirchenarchitektur mesopotamischen Ursprungs
gerade Decke mit Kreuzen und geometrischen Motiven bemahlt
Farben mit Farbläppchen statt mit Pinseln aufgetragen (Fundstücke Läppchen)
- in der Nähe wurde erst 1957 in der Nähe der El Nazar-Kirche entdeckt
und heisst deshalb 'Versteckte Kirche'. Sie wurde in der zweiten Hälfte
des 11. Jahrhunderts gebaut, hat einen rechteckigen Grundriss und drei
Apsiden. Der Hauptraum ist durch zwei Säulen mit drei Bögen
zweigeteilt. Die Kirchenarchitektur ist mesopotamischen Ursprungs.
Die gerade Decke ist mit Kreuzen und geometrischen Motiven bemalt.
Diese und die Fresken sind auf den unverputzten Fels aufgetragen.
Im Umkreis der Kirche wurden viele Farbläppchen gefunden. Eine
Untersuchung ergab, dass diese anstelle von Pinseln für die
Freskenmalerei benutzt wurden.
- Fresken stellen die Deesis (Fürbitte), die Verkündigung,
die Geburt, Jesus im Tempel, den Missionierungsauftrag
an Johannes den Täufer, die Tauf, die Verklärung, Jesus
am Kreuz, Marias Tod und Heilige dar.
5. Tokali Kilise (Kirche mit Schnalle)
- absolutes Highlight (ca. 100 m unterhalb des Eingangs zum Open-Air-Museum)
- größte und bunteste Kirche in Kappadokien aus dem 10. Jh.
- Tafeln an den Wänden erläutern die einzelnen Bilder. Im Gestein
über der Kirche sind weitere Kirchen enthalten,
die aber wegen Einsturzgefahr geschlossen sind.
Den Namen verdankt diese Kirche übrigens dem schnallenartigen
Dekor im Gewölbe. Das Ticket für das Open Air Museum gilt auch hier.
1. Durmus Kirche (nach Besitzer des Weinbergs benannt)
- Basilikia aus dem sechsten, siebten Jh.
- grobe Säulen, Taubecken und Kanzel im Kirchenraum
- Grabstellen im Vorraum
- schöne Felsenreliefs
2. Yusuf Koc Kirche (nach dem Besitzer des Weinberges benannt)
- kreuzförmiger Grundriss, Gewölbe, vier (zerbrochenen Säulen),
zwei Apsiden.
3. El-Nazar Kirche (Schicksalskirche)
- liegt am Zemi Tal, das man etwa 800 m nach rechts abbiegend von dem Weg,
der zum Göreme-Freilichtmuseum führt
- Grundriss eines griechischen Kreuzes, drei Apsiden,
- Fresken aus dem 10. Jh. die Verkündigung, den Besuch des Erzengels
Gabriel bei Maria, die Geburt, die Anbetung der
Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten, Jesus im Tempel,
Maria bei Elisabeth, die Taufe, den von den Toten
auferstandenen Lazarus, die Verklärung, den Weg nach Jerusalem,
Jesus am Kreuz, Jesu Weg ins Reich der Toten und die Himmelfahrt Jesu
sowie in Medaillons Heilige dar.
4. Die Sakli Kirche (Versteckte Kirche)
- rechteckiger Grundriss, drei Apsiden, zweite Hälfte des 11. Jh.
- Hauptraum zweigeteilt durch 2 Säulen und 3 Bögen
- Kirchenarchitektur mesopotamischen Ursprungs
gerade Decke mit Kreuzen und geometrischen Motiven bemahlt
Farben mit Farbläppchen statt mit Pinseln aufgetragen (Fundstücke Läppchen)
- in der Nähe wurde erst 1957 in der Nähe der El Nazar-Kirche entdeckt
und heisst deshalb 'Versteckte Kirche'. Sie wurde in der zweiten Hälfte
des 11. Jahrhunderts gebaut, hat einen rechteckigen Grundriss und drei
Apsiden. Der Hauptraum ist durch zwei Säulen mit drei Bögen
zweigeteilt. Die Kirchenarchitektur ist mesopotamischen Ursprungs.
Die gerade Decke ist mit Kreuzen und geometrischen Motiven bemalt.
Diese und die Fresken sind auf den unverputzten Fels aufgetragen.
Im Umkreis der Kirche wurden viele Farbläppchen gefunden. Eine
Untersuchung ergab, dass diese anstelle von Pinseln für die
Freskenmalerei benutzt wurden.
- Fresken stellen die Deesis (Fürbitte), die Verkündigung,
die Geburt, Jesus im Tempel, den Missionierungsauftrag
an Johannes den Täufer, die Tauf, die Verklärung, Jesus
am Kreuz, Marias Tod und Heilige dar.
5. Tokali Kilise (Kirche mit Schnalle)
- absolutes Highlight (ca. 100 m unterhalb des Eingangs zum Open-Air-Museum)
- größte und bunteste Kirche in Kappadokien aus dem 10. Jh.
- Tafeln an den Wänden erläutern die einzelnen Bilder. Im Gestein
über der Kirche sind weitere Kirchen enthalten,
die aber wegen Einsturzgefahr geschlossen sind.
Den Namen verdankt diese Kirche übrigens dem schnallenartigen
Dekor im Gewölbe. Das Ticket für das Open Air Museum gilt auch hier.


