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YOU ARE HERE Zentralanatolien Ballonfahrt über Kappadokien Kappadokiens Ballone Teil 5

Kappadokiens Ballone Teil 5

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Die Ballonführer sind wahre Künstler und beherrschen die Winde, des Auf- und Abtriebs. Eine direkte Ballonssteuerung ist nicht möglich. Um auf die Fahrtrichtung und -geschwindigkeit Einfluss zu nehmen, werden die sich in unterschiedlichen Höhen voneinander unterscheidenden Windrichtungen und -geschwindigkeiten ausgenutzt. Durch wiederholtes Steigen oder Sinken können Windströmungen so ausgenutzt werden, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen. Durch Betätigung des Brenners wird die Luft in der Hülle erwärmt, wodurch der Ballon Auftrieb erhält.. Durch langsames Abkühlen der Luft erhält der Ballon Abtrieb und er beginnt wieder zu sinken. Ein rasches Sinken des Ballons kann durch das Öffnen des sogenannten „Parachutes" erfolgen. Der Parachute ist aus demselben Material wie die Hülle und befindet sich an der Spitze des Ballons. Während des Aufrüstens wird der Parachute durch Klettverschlüsse mit der umgebenden Hülle verbunden und geschlossen. Während der Fahrt bleibt der Parachute durch den Druck der aufsteigenden warmen Luft geschlossen. Durch Ziehen an einem Seil kann der Pilot den Parachute öffnen. Dadurch kann warme Luft schnell aus der Hülle entweichen. Durch Loslassen der Leine wird der Parachute wieder durch die warme Luft geschlossen. Mittels tangentialem Luftaustritt durch Steuerdüsen, nahe dem Ballonäquator, welche auch "Ohren" genannt werden, kann ein Ballon um seine Hochachse gedreht werden, etwa, um den Korb zur Landung günstig auszurichten. Die Landung erfordert vom Ballonführer mit dem Bodenpersonal  höchste Konzentration und viel Können und muss genauestens abgestimmt sein. Die Ballonführer sind so versiert, einen auf dem Boden aufgesetzten Ballon, durch kurzes befeuern des Brenners auf einen winzigen Anhänger zu hieven. Der schwere Korb mit den Passagieren landet dann direkt auf dem Anhänger und die Hülle sinkt auf dem Boden.