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Ostterrasse

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Um in früheren Zeiten zur Ostterrasse zu gelangen prozessierten die Pilger entlang einer 85 Meter langen Reihe von Stelen, die die Nordterrasse vom übrigen Heiligtum trennte. Auf diesen Stelen waren weder Bildnisse noch Inschriften vorhanden, da Antiochos sie für seine Nachkommen vorgesehen hatte.Heute  betreten die Ostterrasse auf verwitterten alten Stufen. Die Ostterrasse ist auf einem nahezu rechtwinkligen Platz angelegt. Auf der Ostterrasse, auf einer Plattform, befinden sich fünf gigantische Statuen (ohne Kopf) sitzend auf einem Thron.

Die aus Kalkstsein gehauenen Figuiren hatten ursprünglich eine Höhe zwischen 8-10 Metern. Unterhalb der Plattform der Götterstatuen befindet sich eine weitere Stufe. Hier standen einst 5 steinerne Reliefs. 4 Reliefs zeigen den König bei der Begrüßung der Götter. Das fünfte Relief sollte ein Horoskop darstellen. Von diesen Reliefs ist wenig erhalten geblieben. Auf der Westterrasse befinden sich die gleichen Reliefs, nur in einem besser erhaltenem Zustand. Ausgrabungen ergaben, daß die Terrasse mit weißen Steinen gepflastert war. Auf der anderen Seite des Platzes, den Statuen gegenüber, befindet sich der wieder hergestellte Feueraltar. Wir drehen uns von den Statuen um, so daß wir mit dem Rücken zu ihnen stehen. Auf beiden Seiten erblicken wir eine lange Reihe mit Sockeln mit den Überrestgen von steinernen Reliefs. Auf jedem der Reliefs waren die jeweiligen Vorfahrn Antiochos dargestellt. Auf der linken Seite die persische Ahnenreihe, beginnend mit Darius I, dem König der Könige. Auf der rechten Seite die hellinistischen Vorfahren, zurückreichend bis Alexander dem Großen.