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Pamukkale das Naturwunder der Kalksinterterrassen

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(Bilder Pamukkale)
Diese Reise führt uns von Gazipasa über Antalya, dıe Bergfestung Termessos nach Hierapolis, Pamukkale, Aphrodisias bis zur Olivenregion nach Nysa. Da diese Tour sehr weit ist und es unglaubliche Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt beziehen wir unser Quartier in Pamukkale. Von diesem Standort unternehmen wir Exkursionen in das Umland.Pamukkale ist eine Kleinstadt im Landkreis Denizli in der türkischen Provinz Pammukale. Die Bezeichnung Pamukkale (türkische: Baumwoll- oder Wattesschoss) ist auf die beeindruckenden Kalksinterterrassen zurückzuführen. Von den Kalksinterterrassen hat der Besucher eine imposante Aussicht auf den Graben des Büyük Menderes und den Aksu. Die Terrassen liege etwa auf der Grenze zwischen Karien, Lydien und Phrygien ca. 20 km nördlich von Denizli Das Naturwunder liegt auf einer ca. 3 km langen, bis 300 m breiten und 160 m hohen Kalksinterstufe über dem Lykos-Tal. Die Terrassen haben sich über die Jahrtausende gebildet. Beim Austreten des Quellwassers entweicht durch den Druckabfall Kohlendioxid, wodurch die Löslichkeitsgrenze von Calciumcarbonat überschritten wird, das in Form von Travertin ausfällt. Die Sinterkalke (Travertin) stammen von verschiedenen heißen Quellen. Das Thermalwasser tritt mit einer Wärme von bis zu 35 Grad Celisus aus und ist mit Calciumhydrogencarbonat gesättigt. Der gelöste Kalk wandelt sich in Kohlendioxyd, Wasser und Kalziumkarbonat um und lagert sich als grauweißer Kalkfim ab und füllt nach und nach das Gerinnungsbett des Baches auf. Durch eine Verzweigung des Wasserlaufes bilden sich fächerartige Kalksinterflächen, die kleine Becken und Terrassen bilden. An steilen Abfällen bilden sich ähnlich wie in Tropfsteinhöhlen, Stalaktiten oder wattebauschartige Wölbungen aus. Thermalquellen die neben gelöstem Kalk und Kohlensäure auch schweflige Säure, Eisen, Kochsalz und Magnesium enthalten wurden bereits in der Antike für Heilzwecke genutzt und als Heiligtum verehrt. In den 1960-iger Jahren begann man oberhalb der Sinterterrassen Hotels zu errichten, was in den Folgejahren einen Tourismusboom auslösten. Durch die ständigen Besucherströme wurden die Sinterterrassen geschädigt drohte die UNESCO in den 1990-iger Jahren Pammukale von der Welterbeliste zu streichen. Inzwischen (Stand 2009) ist es nach rund zehn Jahren intensiver Renaturierung gelungen, den größten Teil Pamukkales wieder in seinem natürlichen weißen Glanz erscheinen zu lassen. Nach Expertenmeinung wird es jedoch noch weitere 30 Jahre benötigen, um sich wieder in ihrem alten Erscheinungsbild präsentieren zu können.