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Der Ort Olympos ist von der Straße Kemer - Kumluca zu erreichen. Auf der Höhe der Ortschaft Tekirova passiert man den Tahtali Dag (bis in den Juni schneebedeckt). Man fährt bis zur Ortschaft Ulupinar durch eine wilde Berglandshaft mit endlosen Kiefernwäldern vorbei an idyllisch gelegenen Fischrestaurants. Dann folgt der Abzweig zum kleinen Dorf Cirali, das in einer langen Küstenebene unmittelbar am Strand von Olympos liegt. Ein zweiter Abzweig etwas weiter führt zur Seeräuberfestung Olympos mit dem steil abfallenden Burgberg. Die Besteigung der Felszinne kann von einer Flanke am Flüßchen her über einen steilen Pfad (kurz hinter dem Felsgrab) erklommen werden. Wir erreichen die Spitze des Berges und haben einen grandiosen Blick in nördlicher Richtung über den langen Strand, die Flußaue sowie den übrigen Ruinen der Stadt nach Westen.
Der Tahtali Dag hieß in der Antike Olympos, da die griechischen Siedler hier den Wohnsitz des Göttervatr Zeus vermuteten. Die antike Siedlung an der Küste wurde nach diesem Berg Olympos genannt. Olympos wurde als Bergstadt auf dem heute Musa Dagı genannten Berg südlich seines Hafens Korykos gegründet. Die Stadt wurde an den Ufern eines Flusses erbaut der hier von Westen nach Osten ins Meer mündet. In antiken Zeiten hatte man diesen Fluss zu einem Kanal ausgebaut, so dass Schiffe in den Hafen der Stadt hineinfahren konnten. Über Brücken gelangte man vom Süd- in den Nordteil der Stadt. Von diesen Anlagen ist heute fast nichts mehr zu sehen. Olympos war seit dem 2. Jh. v. Chr. Mitglied des Lykischen Bundes. Die Gebäude und Grabbauten (Nekropole) gehörten jedoch nicht zur älteren lykischen Kultur. Olympos war eine mächtige Stadt zumal sie im Rat des Bundes ebenso viele Vertreter wie die mächtige Stadt Xantos entsenden konnte. Um 100 v. Chr. wurde die Stadt von kilikischen Piraten unter Zeniketes erobert. Die Piraten bauten den Burghügel zu einer schier uneinnehmbaren Festung aus. Die Piraten wurden in einer Seeschlacht um 77/76 v.Chr. von Publius Servilius Vatia (Isauricus) vernichtend geschlagen. Ihre größte Blütezeit erlangte Phaselis zur Herrscherzeit des Kaisers Hadrian um 130 n.Chr..Die Stadt wurde in Hadrianopolis umbenannt. Der in der Umgebung gewonne Safran und die Handels-beziehungen machten die Region über weit über die Grenzen bekannt. Im byzantinischen Reich wurde die Stadt Bischofssitz. Ruinen einer Kirche kann man noch heute an der südlichen Uferseite sehen. Im 15. Jh. wurde die Stadt jedoch aufgegeben. Kurzzeitig hatte hier die Stadt Genua im Mittelalter einen Handelsstützpunkt.
Der Tahtali Dag hieß in der Antike Olympos, da die griechischen Siedler hier den Wohnsitz des Göttervatr Zeus vermuteten. Die antike Siedlung an der Küste wurde nach diesem Berg Olympos genannt. Olympos wurde als Bergstadt auf dem heute Musa Dagı genannten Berg südlich seines Hafens Korykos gegründet. Die Stadt wurde an den Ufern eines Flusses erbaut der hier von Westen nach Osten ins Meer mündet. In antiken Zeiten hatte man diesen Fluss zu einem Kanal ausgebaut, so dass Schiffe in den Hafen der Stadt hineinfahren konnten. Über Brücken gelangte man vom Süd- in den Nordteil der Stadt. Von diesen Anlagen ist heute fast nichts mehr zu sehen. Olympos war seit dem 2. Jh. v. Chr. Mitglied des Lykischen Bundes. Die Gebäude und Grabbauten (Nekropole) gehörten jedoch nicht zur älteren lykischen Kultur. Olympos war eine mächtige Stadt zumal sie im Rat des Bundes ebenso viele Vertreter wie die mächtige Stadt Xantos entsenden konnte. Um 100 v. Chr. wurde die Stadt von kilikischen Piraten unter Zeniketes erobert. Die Piraten bauten den Burghügel zu einer schier uneinnehmbaren Festung aus. Die Piraten wurden in einer Seeschlacht um 77/76 v.Chr. von Publius Servilius Vatia (Isauricus) vernichtend geschlagen. Ihre größte Blütezeit erlangte Phaselis zur Herrscherzeit des Kaisers Hadrian um 130 n.Chr..Die Stadt wurde in Hadrianopolis umbenannt. Der in der Umgebung gewonne Safran und die Handels-beziehungen machten die Region über weit über die Grenzen bekannt. Im byzantinischen Reich wurde die Stadt Bischofssitz. Ruinen einer Kirche kann man noch heute an der südlichen Uferseite sehen. Im 15. Jh. wurde die Stadt jedoch aufgegeben. Kurzzeitig hatte hier die Stadt Genua im Mittelalter einen Handelsstützpunkt.
Sehenswürdigkeiten (überwiegend in schlechtem Zustand, Fragmente und Reste)
1. Brückenreste
- Verbindung der beiden Stadtteile am Bachlauf
2. Römisches Theater
3. Tempelfragmente (2. Jh. n. Chr.)
- in einem versumpften See
4. Tempel-Cella
- Tor (5 m hoch) mit Weihinschriften
- nördlich des Flusses, ca. 200 Meter vom Akropolis Aufgang entfernt
4. Nekropole
- mit zahlreichen Gräbern und Inschriften weisen
5. Byzantinische Basilika (Reste)
6. Sarkophage
7. Strand





































