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Myra

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(Bilder Demre/Myra)
Die kleine Kreisstadt Kale, heißt heute Demre und liegt in der Provinz Antalya. Die Stadt liegt in der fruchtbaren Schwemmlandebene des Demre Cayi. Die Schwemmlandebene läuft östlch in der schilfgesäumten Beymelek Lagune (heute ornithologisches Schutgebiet) aus. Die Lagune wird durch eine Nehrung vom Meer abgetrennt. Von dort zieht sich  ein kilometerlanger vom Tourismus unentdeckter Strand kilometerlang bis nach Demre. Die fruchtbare Ebene eignet sich besonders für den Anbau landwirtschaftlicher Produkte, so daß sich hier ein belebtes Landwirtschaftszentrum der Region gebildet hat.

Die bekannte Geschichtsschreibung reicht bis in die Zeit des Hellinismus zurück. Bereits zu dieser Zeit gehörte Myra zu einer der sechs größten Städte des Lykischen Bundes. Unter Kaiser Theodosius II (401 -450) wurde Lykien von Pamphylien getrennt. Myra wurde Verwaltungs- und kirchliche Hauptstadt der Region. Ein wichtiges Kultzentrum war der Artemis Eleuthera (Kybele) Kult. Die große und prunkvolle Tempelanlage war über die Grenzen hinaus bekannt. Im Jahr 141 n.Chr. Wurde der Tempel durch ein Erdbeben zerstört. Die Anlage wurde wieder aufgebaut. Der Legende nach wurde das Heiligtum durch den Bischof Nikolaus „eigenhändig“ abgerissen.

Myra war schon in klassischer Zeit von Bedeutung und ab der Zeit des Hellenismus eine der sechs größten Städte des Lykischen Bundes. Nach der Trennung Lykiens von Pamphylien unter Kaiser Theodosius II. (401–450 n. Chr.) wurde Myra Verwaltungshauptstadt und kirchliche Hauptstadt der Region. Artemis Eleuthera (Kybele) besaß in Myra ein Kultzentrum, das bei einem Erdbeben 141 n. Chr. zerstört wurde. Eine Inschrift des Opramoas von Rhodiapolis, der den Wiederaufbau des Theaters finanzierte, kennzeichnet ihren Tempel in Myra als den größten und prunkvollsten. Eine Legende berichtet vom eigenhändigen  Abriss des Heiligtums durch Bischof Nikolaus im 6. Jahrhundert n. Chr. Die folgenden Jahrhunderte vierliefen sehr unruhig. Verschiedene Herrscher eroberten die Region. Plünderung des Ortes u 800 n.Chr. durch arabische Truppen uner Harun al-Rashid. Eroberung durch islamsiche Seldschukenherrscher während der Regentschafdt Alexios I Kommenos (1081 -1108). Diebstahl der Gebeine des Heiligen Nikolaus im jahr 1087 nach Bari in Italien. Bari wurde zur Pilgerstätte des St.-Nikolaus Kultes. In den folgenden Jahrhunderten hatte Myra wie so viele andere Hafenstädte den Kampf gengen den größten Feind durch Verschlammung des Demre-Flusses verloren und versank in die Bedeutungslosigkeit.Die Ruinen wurden in den Jahren 1965 und 1968 durch den deutschen Archäologen Jürgen Borchardt erforscht.

Sehenswürdigkeiten:

1.Römisches Theater (imposante Anlage)
  - Rest der antiken Stadt unter dem Schwemmland begragen

2.Scheingräber (lykische Felsgräber)
  - westlich des Theaters

3.Basilika des hl. Nikolaus (Aya Nicola Kilisesi)
  - imWesten von Demre
  (Die Wundertaten und die Legenden um den Heiligen Nikolaus werden an dieser
  Stelle nicht weier beschrieben, sondern auf andere veröffentliche Artikel verwiesen
  siehe auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra)

4.Andriake (antiker Hafen von Myra)
  - Lage 5 km südwestlich von Demre
  - Umstiegsplatz des Apostel Paulus im Jh 59 n.Chr.
    auf der Fahrt nach Rom
  - kaiserzeitliche Südstadt
  - Granarium des Kaisers Hadrian mit 65 m langer Fassade,
    diente als Kornspeicher für die römischen Truppen in der Zeit
    der Partherkriege