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(Karte)
Sillyon liegt etwa 23 km östlich von Antalya. Von der Hauptstrape 400 biegen wir nach Norden ab und erreichen nach etwa 8 km das Dorf Asarköy. Wir erreichen den Fuß eines ca. 200 Meter hohen Tafelberges. Die antike Stadt erstreckt sich auf mehrere Ebenen. Die antike Stadt hatte einen natürlichen Schutz durch steile Berghänge im Norden, Osten und Süden. Über eine mäßig steile Rampe erreicht man das Plateau. Sillyon ist eine alte Stadt. Die Stadt wurde wurde vermutlich von Teilnehmern des trojanischen Krieges (Soldaten der griechischen Heere) gegründet. Erste schriftliche Überlieferungen gehen auf das 4. Jh. v Chr. zurück (Geograp Scylax). Wie Münzfunde belegen besaß die Stadt bereits im 3. Jh. v. Chr. das Münzrecht. Sillyon gehörte zusammen mit den Städten Aspendos, Perge, Attaleia (Antalya) sowie Side zu den bedeutensten hellinistischen Städten Pamphyliens. In byzantinischer Zeit war Sillyon teilweise Bischofssitz. An die Seldschukenperiode erinnert eine kleine Moschee. Der Niedergang wurde im 13. - 14. Jh. mit dem Verlassen des Orts durch die Bevölkerung besiegelt.
Sillyon liegt etwa 23 km östlich von Antalya. Von der Hauptstrape 400 biegen wir nach Norden ab und erreichen nach etwa 8 km das Dorf Asarköy. Wir erreichen den Fuß eines ca. 200 Meter hohen Tafelberges. Die antike Stadt erstreckt sich auf mehrere Ebenen. Die antike Stadt hatte einen natürlichen Schutz durch steile Berghänge im Norden, Osten und Süden. Über eine mäßig steile Rampe erreicht man das Plateau. Sillyon ist eine alte Stadt. Die Stadt wurde wurde vermutlich von Teilnehmern des trojanischen Krieges (Soldaten der griechischen Heere) gegründet. Erste schriftliche Überlieferungen gehen auf das 4. Jh. v Chr. zurück (Geograp Scylax). Wie Münzfunde belegen besaß die Stadt bereits im 3. Jh. v. Chr. das Münzrecht. Sillyon gehörte zusammen mit den Städten Aspendos, Perge, Attaleia (Antalya) sowie Side zu den bedeutensten hellinistischen Städten Pamphyliens. In byzantinischer Zeit war Sillyon teilweise Bischofssitz. An die Seldschukenperiode erinnert eine kleine Moschee. Der Niedergang wurde im 13. - 14. Jh. mit dem Verlassen des Orts durch die Bevölkerung besiegelt.
Sehenswürdigkeiten:
1. Befestigungsanlagen an der Westseite
2. Stadion (Reste)
3. Unteres Tor (hufeisenförmige Anlage wie in Perge) mit zwei Tor-Türmen
4. Schutzmauer für den untereen erweiterten Stadtteil bis zum großen
rechteckigen Wachturm
5. Gymnasium (Ruinen)
6. Rampe (5 m breit) nach Norden verlaufend durch Mauern gestützt
- heute nur über einen steilen in Serpentinen windenen Geröllpfad
an den Resten der Bastion erreichbar.
7. Theater (Ruinen) dem Südrand (nach rechts) des Plateaus folgend
- das Odeon wurde durch einen Erdrutsch vollständig zerstört
8. Wohngebiet über große Treppenanlage zu erreichen
9. Tempelanlage (4 Säulen am Eingang an der Ostseite) unweit des Wohngebiets
10.Turm und zwei Gebäude (stark verfallen) im Osten des Plateaus mit herrlicher Aussicht.
11.Stadtkern (älteste Funde) in der östlichen Mitte des Plateaus
- größtes Gebäude stammt aus byzantinischer Zeit (Bestimmung unklar)
die kleineren Gebäude aus hellinistischer Zeit. Das kleinste Gebäude enthält am linken Portal innen
an den Türpfosten eine damals einzig in Sillyon üblichen griechischen Dialekt verfasste Inschrift,
deren Inhalt bis heut nicht verstanden wird.































