Alanya liegt auf einer kleinen felsigen Halbinsel und erstreckt sich über zwei weite, sanft geschwungene Buchten. Der 250 Meter hohe vorspringende Burgfelsen trennt die Buchten. Über die erste Besiedlung gibt es kaum Erkenntnisse. Ausgrabungen (Prof. Dr. Kilic Kökten) in der Kadiini Höhle (12 km vom Stadtzentrum entfernt) lassen vermuten, daß die Gegend bereits in der frühen Altsteinzeit (20.000 -17.000 v. Chr.) besiedelt wurde. Die antike Stadt lag im Grenzgebiet zwischen Pamphylien und Kilikien, so daß sie einmal pamphylischen und zum anderen den kilikischen Städten zugeordnet wurde. Erste Aufzeichnungen stammen aus der Mitte des 2. Jhr. und der Name wir mit Korakesion angegeben. Aus dieser Zeit soll auch eine Befestigungsanlage stammen. Zur damaligen Zeit soll die Stadt ein übles Piratennest gewsen sein. Der Pirat Diodotes „Tryphon“ (dem Wollüstigen“) schickte seine Galeeren aus um die Küstenstädte und Handelsgaleeren zu überfallen und zu plündern. Im Jahr 67 v. Chr. Machte der Feldherr Pompejus dem üblen Treiben ein Ende. In der berühmten Seeschlacht vor Korakesion schlug er die Piraten vernichtent. Zwei Jahrezehnte später schenkte Mark Anton seiner geliebten Kleopatra die Stadt nebst Umgebung. In diseser Zeit wurde jede Menge Holz von Korakesion nach Alexandria zum Flottenbau verschifft. In byzantinischer Zeit sowie unter armenischer Herrschadft wurde die Stadt in Kalanoros (schöner Berg) umbenannt. Eine weitere Namensänderung erfolgte in seldschukischer Zeit mit Alaiye durchn den Sultan Alaeddin Keykubad I (1200-1237). Im Jahr 1935 verlieh Atatürk bei einem Aufenthalt in der Stadt den jetzigen Namen Alanya. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. wurde Alanya aus seinem „Dornröschenschlaf“ erweckt. Die einst einsamen Orte Kestel oder Mahmutlar wurden bereits in diesen Bauboom mit eingeschlossen. Alanya hat neben dem Tourismus auch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Sehenswürdigkeiten werden auf einer gesonderten Seite beschrieben.









































