Diadochenzeit
- 307 v. Chr. - Gründung der Stadt mit Namen Antigoneia unter Antigonos I.
- 300 v. Chr. - Niederlage des Antigonos gegen Seleukos I
- Verlegung der Stadt an die heutige Stelle und Umbenennung
in Antiochia am Orontes
- Spätere Hauptstadt des Seleukidenreiches (Weltstadt der Antike)
- Antiochos IV baut die Stadt
weiter aus mit Stadtteil Epiphaneia (Zeustempel)
- Austragung heiliger Spiele, die mit den Olympischen Spielen
konkurrierten
- Antochias reiche Vorstadt mit der Vorstadt Daphne einem
bedeutenden Apollonheiligtum
Römerzeit
- 64 v.Chr. - Antiochia wird Hauptstadt der römishen Privinz Syria
- Rang einer Hauptstadt (gehörte zu den 5 wichtigsten Städten des
römischen Reiches) mit bis zu 500 Tsd. Einwohnern
- 1.Jh. n. Chr. - Bau eines Hippodrom (Pferderennbahn) auf der Orontesinsel
- 231 – 240 Zebinus, Bischof von Antiochia
- Herrschaft der Kaiser Severus Alexander, Maximinus Thrax
und der Gordiane, die weitgehend frei von Christenverfolgungen war
- 240 – 253 - Babylas, Bischof von Antiochia Babylas Er starb als Märtyrer
während der Christenverfolgung des Decius oder eines der
folgenden Kaiser
- 253 – 256 - Fabius, Bischof von Antiochia
- Briefe des Fabius, die er mit den Bischöfen von Rom und Alexandria
austauschte und die von Eusebius von Caesarea in seiner Historia
ecclesiastica überliefert sind
- 253 / 256 - Plünderung der Stadt durch die Sassaniden
- 260 - Plünderung der Stadt durch Schapur I
- 4. Jh. - Blütezeit unter den römischen Kaisern (Residenz oströmischer Kaiser)
- 300 n. Chr. - Kaiser Diokletian läßt einen Palast neben dem Hippodrom errichten
- Säulenstraße von der Mitte der Insel zum Palast (Eingang mit 4 Säulen)
- 360 n. Chr. - Palast wird in der Lobrede des Libanios beschrieben
- Residenz der Caesaren Constantinus Gallus, Julian und Valens
- Ausbau der Stadt mit einem prächtigen Theater und
erste Straßenbeleuchtungen
- Verlagerung der Hauptstadt des oströmischen Reiches nach Konstantinopel
- 362 n.Chr. - Vernichtung des Apollontempels in Daphne durch Feuer
- Christen werden der Brandstiftung beschuldigt
- vermutliche versehentliche Brandstiftung des Philosophen Asklepiades
- Kaiser Julian (letzer Nichtchrist auf dem Kaiserthron) läßt
Hauptkirche schließen
Zeit des Christentums
- Bedeutender Platz (Antiochenische Schule)
- bedeutende Lehrer wie Ulpianus von Antiochia,
Eusebius Arabs, Aedesius rhetor und sein Schüler
Zenobius Rhetor sowie vor allem der berühmte
Libanios
- bedeutende Historiker wie Prokopios von Caesarea sowie der
bedeutendste spätantike Historiker Ammianus Marcellinus, ein
Zeitgenosse des Libanios, stammte aus Antiochia
- bedeutende Männer des Christentums wie Nikolaus, einer der ersen
sieben Diakone
- erste christlicher Gemeinde des Paulus, Barnabas, Petrus (St. Petrus Grotte)
- erstmalige Nennung der Jünger Jesu als Christen
- 4. Jhr. n.Chr. - Förderung der Kirchen Antiochias durch die römischen Kaiser
- Beisetzung des Gallus
- Konstantin und Constans I schenken wertvolle liturgische Geräte
- Antiochia wird Sietz eines der ursprünglichen drer, süäter
fünf altkirchlichen Patriacharte neben Rom, Konstantinopel,
Alexandria und Jerusalem
- Berufung auf Apostel Petrus (Martyrium in Rom) als Gründerbischof
- Patriachat Konstantiopels, Alexandrias und Antochia haben den
Primatanspruch des Bischofs von Rom nie anerkannt
- 6. Jh. n. Chr. - Niedergang der Metropole
- 526 n. Chr. - Schweres Erdbeben (nach Johannes Malalas bs zu 250 Tsd. Opfer??)
- 540 n. Chr. - Eroberung durch den persischen Sassanidenkönig Chosrau I
- Deportation der Einwohner nach „Chosrauantiochia" bei Ktesipohn
- Zerstörung der Stadt
- Aufbau der Stadt unter Justinian I (Antiochia mit Beinamen
Theopolis „Stadt Gottes")
- 613 n. Chr. - Schlacht zwischen Oströmern und Sassaniden (Verlierer Ostrom)
- 615 n. Chr. - Antiochia gerät unter persische Herrschaft
- 630 n. Chr. - Antiochia gehört wieder zu Ostrom
- Einfall der Araber (islamische Expansion) und Beendigung
der antiken Periode
- Die Islamische Expansion bezeichnet die Eroberungspolitik
der Araber von der Mitte der 630er Jahre an sowie
die weitere Ausdehnung des Islam bis ins 8. Jahrhundert hinein.
- Die wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung wird
als Blütezeit des Islams bezeichnet. Mit dem Beginn der
islamischen Expansion wird häufig auch das Ende der Antike
angesetzt.


