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Antakya Stadtrungang durch die Zeiten

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Die einstige antike Weltmetropole Antiochia lag ca. 30 km vom Meer und seiner Hafenstadt Seleukia Pieria (St. Simeon) entfernt auf der linken Seite des Orontes. Antochia ist im Osten von vier Bergen umgeben und im Westen grenzt sie an einen Fluß an. Die Stadtmauern umringten nur den Ostteil der Stadt, so dass die Vorstädte, die sich in der westlichen Ebene des Orontes befanden ungeschützt waren. Antochia begründete den Ruf als Weltmetropole bereits in der Antike. Antiochias wirtschaftlicher Aufschwung begründete sich durch den Handel zumal die Stadt am Schnittpunkt verschiedener Handelsrouten lag. Ein Handelsweg führte vom Hafen Seleukia Piera in die Stadt und überquerte den Orontes über einer Brücke. Eine weiter Handselroute erstreckte sich nach Kiliken im Norden.

Antakya vom Mittelalter bis zur Neuzeit

- 969                        - Eroberung durch den byzantinischen Kaiser Nikephoros II von den Arabern
- 1070                      - Peter Libellsisios kaiserlicher Stadthalter
- 1071                      - Schlacht von Manzikert (byzantinische Niederlage)
                                - Machtergreifung des armenischen Abenteurers Vasak
- 1076 oder 1080     - Tod des Vasak
                                - Übernahme der Stadt durch den byzantinischen General
                                  Philaretos Brachamios
- 1074 – 1078          - Isaak Komnenos kaiserlicher Stadthalter
- 1085                      - Herrschaft des seldschukischen Sultans Malik Schah I
- 1098                      - Eroberung durch die Kreuzfahrer (Fürstentum Antochien)
- 12 – 13 Jh.            - Herrschaft der Kreuzfahrer
- 1268                      - Eroberung und Zerstörung durch die Mameluken unter
                                  Sultan Baibars
                                - Versklavung der Christen und Verfall der Stadt
- 14. Jh.                   - griechisch-orthodoxer Patriarch residierte in Damaskus
- 1517                      - Antiochia wird Teil des osmanischen Reiches
                                  nach dem I. Weltkrieg wurde Antiochia und Iskenderun
                                  französisch besetzt
- 1923                      - Frankreich erhält offizieles Mandat des Völkerbundes
                                  über beide Städte 
und Syrien
                                - Verwaltet von Damaskus bleibt Antiochia autonomes Gebiet
                                - Atatürk gibt der Gegend den Namen Hatay (in Anlehnung an 
                                   ein ehem. Hethitisches
Fürstentum
  - 1938                    - wurde im Sandschak Alexandrette der Staat Hatay mit Antiochia
                                  als Hauptstadt ausgerufen
  Neuzeit
                                - heute ist Antakya Provinzhauptstadt der Region Hatay. Iskenderum 
                                  ist jedoch die wichtigste wirtschaftlich geprägte Stadt der Region