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(Karte)
Nach dem Besuch der Region Dörtyol und dem enttäuschenden Ausflug nach Issos führt uns der weitere Weg nach Antakya über den Ort Payas (Yakacik). In Payas besuchen wir die im Jahr 1574 von dem berühmten Architekten Sinan erbaute Sokullu Mehmet Pasa Karawanserei. Die Ursprünge von Karawansereien gehen in das späte 10. Jahrhundert zurück. Selschukische Fürsten bauten in Kleinasien Militärbefestigungen, die zunehmend wirtschaftliche und religiöse Funktionen übrnahmem. Diese Festungen entwickelten sich im Verlauf der Zeit zu wehrhaften Herbergen für Karawanen. Im 13. Jahrhundert entstanden in Anatolien in einem Abstand von ca. 30 bis 40 km (etwa 1 Tagesmarsch für eine Karawane) Karawansereien, welche als Unterkunft für Karawanen dienten. In der Sokullu Mehmet Pasa Karawanserei kann man noch eine Moschee, eine Medrese sowie ein Hamam und Bedeste (gedeckter Basar). Zur osmanischen Zeit war der gedeckte Bazar ein Handelszentrum. Zwei Bedesten (gedeckte Maerkte für Wertsachen und Juwelen) bildeten den eigentlichen gedeckten Bazar. Zu früherer Zeit war Payas Endstation der Karawanenstraße von Mesopotamien zum Mitelmeer. Payas verfügte über einen wichtigen Hafen. Gegenüber der Karwanserei kann man noch ein Kastell besuchen, welches von den Kreuzfahrern erbaute wurde. Am heute verlandeten Hafen besuchen wir die Ruinen des Cin Kulesi („Geisterturm“). Hierbei handelt es sich vermutlich um einen von den Kreuzfahrern errichteten Wachturm.


