133 Atalos III vererbt das pergamenische Reich den Römern;
Beginn der römischen Einflussnahme in Kleinasien.
Schwache römische Präsenz, Piraten setzten sich in den
Hafenstädten fest, die zunächst Sklaven für den ägäischen Freihafen
von Delos liefern. Piraten stören die römischen Handelsinteressen
in der Levante von den Städsten Olympos, Side und Alanya aus.
67 Pompejus, später im Triumvirt mit Caesar verbündet, vernichtet die kilikische
Piratenflotte bei Alanya. Pamphylien, Pisidien und Kilikien werden römisches
Provinzregiment; der Lykische Städtebund bleibt frei.
63 Neuordnung Kleinasiens nach drei Kriegen gegen den pontischen
König Mithridates IV Eupator. Entstehung römischer Provinzen.
Schutz der Provinzen durch mehrere Vesallenstaaten als Bollwerk
gegen das Partherreich im Südosten
44 Ermordung Caesars
42 im Bürgerkrieg nach der Ermordung Caesars fällt der Osten des
Imperiums an Marcus Antonius. Seine Herrschaft wird durch Klientelkönige
gefestigt. Alanya schenkt er seiner Geliebten Kleopatra.
31 Octavian schläft Antonius bei Actium. Octavian nennt sich nunmehr
Augustus und wird zum unbestrittenen Herrscher. Die Römische Republik
ist damit erloschen. Die Pax Romana beschert Kleinasien eine intensive
Kolonisationspolitik.
25 Neuordnung der Provinzen durch Augustus
Zeit nach Christi Geburt
46 Missionsreise des Apostels Paulus nach Ephesus;
Paulus verfaßt einen Galaterbrief an die Gemeinden
in Zentralanatolien
97 Regierungszeit des Kaisers Trajan
das römische Reich erreicht die größte Landnahme
117 Tod des Kaisers Trajan in Selinus nach einer Schlacht
gegen die Parther
136 Regierungszeit Hadrians bildet den kulturellen Höhepunkt
der römischen Besatzung in Kleinasien
323 Konstantin I. besiegt sienen Mitregenten Licinius und
wird Alleinherrscher im Römsischen Reich
330 Byzanz wird nach Umbenennung in Konstantinopel
die Hauptstadt des oströmischen Reiches
391 Das Christentum wird zur Staatsreligion erhoben
395 Nach dem Tod Theodosius I wird das Reich endgültig
in Ost- und Westrom unterteilt. Das weströmische Reich geht
während der germanischen Völkerwanderung im 5 Jh. unter.
Das oströmische Reich lebt mit römisch-griechischer Kultur und
christlichem Glauben im byzantinischen Reich der Rhomaer
(Römer) weiter


