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Aydin

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(Bilder Aydin)
Wir fahren weiter nach Aydin einer  Provinzhauptstadt an der Ägäisküste. Aydin liegt im breiten Tal des Großen Mäander (Büyük Menderes) etwas 80 km vom Meer entfernt. Die Stadt verfügt über eine Eisenbahnanbindung von Izmir nach Afyon. Die Region um Aydin ist durch die Menderes Ebene  landwirtschaftlich geprägt. Neben Baumwolle sollen hier die besten Rosinen  und Feigen der Türkei gedeihen. Westlich von Aydin wird das kristalline Gestein (Schmirgel) abgebaut. Die Stadt hatte häufig unter Erdbeben zu leiden, liegt sie doch
auf einer bruchtecktonischen Linie im Menderes-Graben. Aydin liegt unterhalb der alten Stadt Tralleis und wurde von den Emiren von Aydin gegründet. Ab dem 1307 wurde der Ort Zentrum der Beylikdynastie der Aydi Qgullari. Die Region wurde 1424 osmanisch. Die Stadt behauptete sich aber in den folgenden Jahrhunderten als bedeutendes Regionalzentrum. Nach verschiedenen Erdbeben in der Folgezeit und nach einem größeren Brand beim Abzug der Griechen im Jahr 1922 verschwanden auch zunehmend die antiken Reste der Stadt.

Sehenswürdigkeiten:

1.Moschee Agacarasi (Üveys Pasa Camii)
- Baujahr 1565 n.Chr.
- Imposante Barockarchitektur
- Kuppelgrab mit 4 Gräbern

2.Cihanoglu Moschee (Cihanzade Camii)
- barocke Moschee mit quadratischen Grundriss
- Baujahr 1756
- zwölf Säulen und mit Marmorbecken

3.Mederese und Karawanserei
- Baujahr ca. 17. Jh. n.Chr.
- 20 Räume, Moschee und Bad

4.Süleyman Bey Camii
- Baujahr 1683 nahe des Bahnhofs
- mit Pyramidenkuppel ausgestattet

4.Museen
a) im Westteil der Stadt
- Funde aus Tralleis
b) Ethnologisches Museum

5.Tralleis (stark zerstört)
- Ruinenstätte nur mit besonderer Genehmigung
  (militärisches Sperrgebiet)
- Thermen, Stoa, Stadion, Theater, drei Ruinen Bögen